.) Buchtipps / Book tips ("Weg von"/"Away from")

.) Wahrscheinlich alles, was man über Wirtschaft wissen möchte/könnte/sollte/müsste
.) Naomi Klein: Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus:
https://amzn.eu/d/4GJKCyF
.) Probably everything you want/could/should/need (to) know about economics
.) Naomi Klein:
The Shock Doctrine: The Rise of Disaster Capitalism:
https://amzn.eu/d/3mz5Ot3


.) Wissen, das zählt: Ein Muss für Manager, MBAs und BWLer
.) Hans-Joachim Maaz: Das falsche Leben:
Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft:
https://amzn.eu/d/9Qbic1f

.) Konrad Lorenz: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit:
https://amzn.eu/d/aFkvyKW


.) Archetypen / Archetypes

.) Deutsch/German:
“Dass man Johannes dem Täufer den Kopf abschlug und diesen auf einem Tablett präsentierte,
ist für mich ein archetypisches Bild!
Wie so viele Hitzköpfe heute war Johannes in seinem Kopf gefangen.
Erst sein Märtyrertod macht ihn dadurch, dass er den Kopf verliert, zu einem ganzen Menschen.

Quelle: Richard Rohr. Der Weg des Propheten, Seite 147.
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.) English/Englisch:
“For me, there is […] an archetypal meaning in the chopping off of John the Baptizer's head
and presenting it on a platter!
Like so many firebrands even today, he was trapped in his head.
His martyrdom indeed made him a whole man, but by subtraction.”

Source: Richard Rohr. The Tears of Things. Prophetic Wisdom for an Age of Outrage, page 90.
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.) Vielleicht die Geschichte/Politik der Menschheit von 2020 bis 2030
.) Probably the history/politics of humanity from 2020 to 2030


.) Klaus Schwab: Der große Umbruch:
Das Buch (die politische Agenda) hat der Gründer und ehemalige Präsident des World Economic Forum (WEF) geschrieben.
Das Werk, wie zum Beispiel COVID-19: The Great Reset, ist Teil einer Reihe von Büchern, die sich mit aktuellen globalen Themen befassen.
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.) Klaus Schwab: The Great Reset:
The book (the political agenda) was written by the founder of the World Economic Forum (WEF). Klaus Schwab recently stepped down from his role as executive chairman. The work, such as COVID-19: The Great Reset, is part of a series of books that address current global issues.
https://amzn.eu/d/5R7GO0i

.) Klaus Schwab: Das große Narrativ
https://amzn.eu/d/j1obRKu

.) Klaus Schwab: The Great Narrativ
https://amzn.eu/d/baVPscg


.) Das Böse. Vom Bösen / The Evil. Of the Evil

.) Richard Rohr: Vom Bösen: Eine neue Theologie:
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.) Konrad Lorenz: Das sogenannte Böse: Zur Naturgeschichte der Aggression:
https://amzn.eu/d/fWyRbSp

.) Konrad Lorenz: Der Abbau des Menschlichen (Leider keine Neuauflage):
https://amzn.eu/d/iBZKvZQ

.) Hans-Joachim Maaz: Friedensfähigkeit und Kriegslust:
https://amzn.eu/d/ekfxdpT


.) Eugen Drewermann: Über die Unsterblichkeit der Tiere:
Über die Verwandtschaft allen Lebens:
https://amzn.eu/d/7PHt5GL (ab Seite 74!).

.) Albert Einstein. Sigmund Freud: Warum Krieg:
Ein Briefwechsel. Mit einem Essay von Isaac Asimov:
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Zum Nachdenken:
Warum gilt im
Krieg das Gebot »Du sollst nicht töten« plötzlich nicht mehr?
Gott ist wohl immer noch dabei, uns langsam von unserer Liebe zum Sieg und zum Erfolg zu befreien.
Und solange es Schlachthäuser gibt, wird es wohl auch
Kriege geben.

Hilfe zum Nachdenken:
Der erste Satz:
Die Frage ist rhetorisch, aber sie trifft einen echten Widerspruch.
Fast jede Religion, die das Tötungsverbot kennt, hat im Laufe der Geschichte Ausnahmen konstruiert – gerechter
Krieg, Selbstverteidigung, göttlicher Auftrag.
Die Frage untergräbt diese Konstruktionen mit einer erschreckenden Schlichtheit:
Warum eigentlich?
Sie hat keine einfache Antwort. Und das ist ihre Stärke.


Der zweite Satz:
Das ist der mutigste Satz des Textes.
Er setzt voraus, dass es einen
Gott gibt – aber keinen triumphierenden, sondern einen geduldigen.
Einen, der die menschliche Fixierung auf Sieg, Stärke und Erfolg als das eigentliche Problem sieht.
Das ist eine ungewöhnliche
Gottesvorstellung:
Nicht
Gott als Richter, sondern Gott als langsamer Begleiter einer Reifung, die Jahrhunderte dauert.
Ob man das glaubt oder nicht – die Diagnose dahinter ist treffend:
Solange Erfolg und Sieg als höchste Werte gelten, wird Gewalt immer gerechtfertigt werden können.

Der dritte Satz:
Dieser stammt sinngemäß von Tolstoi – und er ist der radikalste von allen.
Er zieht eine direkte Linie zwischen dem, was wir täglich tun, und dem großen Töten.
Wer Gewalt gegen Tiere als normal akzeptiert, hat die innere Grenze bereits verschoben.
Es ist ein unbequemer Gedanke. Aber er ist schwer zu widerlegen.


Reflexion zur Hilfe zum Nachdenken:
Der Text ist kurz, aber philosophisch dicht.
Er verbindet Ethik, Theologie und politische Realität – ohne zu predigen.
Die Fragen bleiben offen, aber sie sitzen.



Something to think about:
On Killing:

Why is it that in war, the commandment "Thou shalt not kill" suddenly no longer applies?
Perhaps
God is still at work – slowly freeing us from our love of victory and success.
And as long as there are slaughterhouses, there will most likely be
wars.

Points for reflection:
First Part:
The question is rhetorical, yet it strikes a genuine contradiction.
Almost every religion that upholds a prohibition on killing has, throughout history, constructed exceptions — just
war, self-defense, divine mandate.
The question undermines these constructions with a jarring simplicity:
Why, exactly? There is no easy answer. And that is its strength.

Second Part:
This is the boldest sentence in the text.
It assumes the existence of a
God — but not a triumphant one; rather, a patient one.
A
God who views the human fixation on victory, strength, and success as the actual problem.
This is an unusual concept of the divine:
Not
God as a judge, but God as a slow companion to a maturation process that takes centuries. Whether one believes it or not, the diagnosis behind it is accurate:
As long as success and victory are held as the highest values, violence will always find a justification.

Third Part:
This originates in spirit from Tolstoy — and it is the most radical of all.
It draws a direct line between our daily actions and the "great killing."
Whoever accepts violence against animals as normal has already shifted their inner boundaries.
It is an uncomfortable thought. But it is difficult to refute.

Reflection of Points for reflection:
The text is brief but philosophically dense.
It connects ethics, theology, and political reality — without preaching.
The questions remain open, but they leave a lasting mark.




.) Persönlichkeitsentwicklung / Personal development ("Hin zu"/"Towards")

.) Jean Liedloff: Auf der Suche nach dem verlorenen Glück:
Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit:
https://amzn.eu/d/0YKKFnN

.) Richard Rohr: Werde, wer du wirklich bist:
https://amzn.eu/d/dPEMrxe

.) Richard Rohr: Der Weg der Weisheit:
https://amzn.eu/d/56mGtcK

Die 10 Meta-Ziele in der Persönlichkeitsentwicklung (erscheint in Kürze).
The 10
meta-goals in personality development (coming soon).


.) Spiritualität, Quantenphysik / Spirituality, quantum physics


Dharmadhatu (Das Reich Gottes): Endloses individuelles und kollektives Bewusstsein im zeitlosen, nicht-lokalen Raum /
Dharmadhatu (Realm of God): Endless, Individual, and Collective Consciousness in Timeless and Non-Local Space:
.) Pim van Lommel: Endloses Bewusstsein:
Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung:
https://amzn.eu/d/3ciSLBd


.) Buddhistische Grundlagen / Buddhist Foundations; Philosophie / Philosophy

.) Buddhistische Grundlagen, Philosophie, Psychologie 1 von 3:
Thich Nhat Hanh: Das Herz Von Buddhas Lehre: Leiden Verwandeln - Die Praxis Des Glucklichen Lebens:
https://amzn.eu/d/6VMoUnY

.) Buddhistische Grundlagen, Philosophie, Psychologie 2 von 3:
Thich Nhat Hanh: Die Heilkraft buddhistischer Psychologie:
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.) Buddhistische Grundlagen, Philosophie, Psychologie 3 von 3:
Thich Nhat Hanh: Aus Angst wird Mut: Grundlagen buddhistischer Psychologie:
https://amzn.eu/d/eSWIXHh


Anmerkung:
Wahrnehmen, Wahrnehmungsgenauigkeit, Achtsamkeit, Denken, Fühlen, Einsicht, Mitgefühl, Empathie, Liebe und Verstehen
statt Unwissenheit, Verblendung (unser Mangel an Verstehen), Verzweiflung, Leid, Verlangen, Begierde, Gier, Abneigung, Hass und Wut.

Note:
Perception, accuracy of perception, mindfulness, thinking, feeling, insight, compassion, empathy, love, and understanding instead of ignorance, delusion (our lack of understanding), despair, suffering, craving, desire, greed, aversion, hatred, and anger.


.) Zusätzliche Empfehlungen / Additional recommendations

.) Thich Nhat Hanh: Wie Siddhartha zum Buddha wurde: Eine Einführung in den Buddhismus
https://amzn.eu/d/hSCfO0a

.) Thich Nhat Hanh: Nirvana: Die Lehre von der großen Freiheit im Hier und Jetzt
(Das Reich Gottes – beschrieben in 36 Versen mit Erklärungen und plus Erleuchtung):
https://amzn.eu/d/1ifWHS5

.) Thich Nhat Hanh: Das Diamantsutra: Der Diamant, der die Illusion durchschneidet:
https://amzn.eu/d/9yW16nH


.) Videos

.) Dieter Lange. Motivation: Warum arbeitest du eigentlich?
https://youtu.be/RIinWvteCJE?si=amBB46s_epfgQxIz

.) Eugen Drewermann.  Über fremdbestimmtes Leben:
https://youtu.be/0EAnyv-FVmQ?si=AdZEd-1co43LSe05

.) Dr. Hans-Joachim Maaz. Wir befinden uns in einer Kollektiv-Psychose:
https://youtu.be/hbCKc1hzFUA?si=MJt5dTA_4AdwRN57

.) Steve Cutts. MAN:
https://youtu.be/WfGMYdalClU?si=Jm3ZWvagtzql04pe

.) Steve Cutts. Happiness:
https://youtu.be/e9dZQelULDk?si=kFFyOOCwVkA0EvmE

.) Bruno Bozzetto. LIFE IN A TIN:
https://youtu.be/q1mHbGvhjps?si=Heg-5FutW01pDS8n


.) Samadhi Film, 2017 – Teil 1 – "Maya, die Illusion des Selbst" (Deutsch/German)
https://youtu.be/CHxxl1Z80So?si=RJnQymllmlEeLtWe

.) Samadhi Movie, 2017 Part 1 "Maya, the Illusion of the Self" (Englisch/English)
https://youtu.be/Bw9zSMsKcwk?si=vnSVAKsPCozoVoN7


.) The illusion of time: past, present and future all exist together:
https://youtu.be/vrqmMoI0wks?si=gC6y7DUB7TILf44T

.) The Future Already Exists, But The Passage Of Time Does Not:
https://youtu.be/K41kJGpiBoA?si=8dn1HLlPUDDAnv2R

.) Warum das materialistische Weltbild zerfällt:
https://youtu.be/0qPNc6CzmG0?si=IiBbSpop0q9E9hBI


.) Sonstiges/Miscellaneous

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Anmerkung:

Der Sinn des Lebens.
Warum wir hier sind?
Möglicherweise sind all unsere Lebensumstände – von der Arbeit bis zur Familie – nur Vorwände, die uns zur Interaktion mit anderen Menschen zwingen.
Worum es wirklich geht, ist wahrscheinlich die Art und Weise, wie wir mit Menschen und anderen Lebewesen umgehen.

(Fast) alle Lebewesen fürchten den Tod.
Alle Lebewesen wollen leben.
Sieh dich selbst in allen anderen Lebewesen (Tat Tvam Asi) und töte nicht, verletze nicht.
In anderen Worten:
Macht das Glück aller Lebewesen um euch herum zu eurem Anliegen und sorgt dafür, dass es erhalten bleibt.

Hierin liegt die eigentliche Hoffnung für unsere Zukunft:
Die Möglichkeit, uns auf das höchste Ziel unserer Spezies hinzu zu bewegen:
Einen Zustand des Mitgefühls und der Liebe.
Wirkliche Liebe bedeutet liebende Güte und MitgefühlLiebe, die bedingungslos ist.

Ziel des Lebens:
Das Ziel des Lebens ist es, ein Leben lang ein besserer Mensch zu werden.
Diese lebenslange Arbeit am eigenen Charakter (Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung) ist ein wichtiges Lebensziel.
Für die, die daran glauben: Ist die Erde eine Schule für Seelen?


In anderen Worten:
Was trägt uns?
Vielleicht ist das Leben kein Rätsel, das gelöst werden muss – sondern eine Einladung, die angenommen werden will.
Die Umstände, in die wir geworfen werden – Arbeit, Familie, Zufall, Verlust – sind nicht das Thema.
Sie sind der Stoff, aus dem das Thema gewebt wird.
Das Thema selbst ist immer die Begegnung:
Wie stehst du dem anderen gegenüber? Was trägst du in diesem Moment bei?


Es gibt eine alte Sanskrit-Formel: Tat Tvam Asi – Das bist du. Wenn du in das Gesicht eines anderen Lebewesens schaust – Mensch, Tier, was auch immer atmet und fühlt – siehst du nicht ein Fremdes.
Du siehst eine andere Form desselben Strebens.
Den gleichen Wunsch zu leben. Die gleiche Angst vor dem Ende.
Wer das wirklich versteht, kann nicht gleichgültig bleiben.

Mitgefühl ist kein Gefühl unter vielen.
Es ist die Fähigkeit, den anderen als wirklich wahrzunehmen – nicht als Kulisse des eigenen Lebens, sondern als jemanden, dessen Schmerz zählt und dessen Freude etwas bedeutet.
Liebe in diesem Sinne ist keine Romantik. Sie ist eine Haltung. Eine Entscheidung, die täglich neu getroffen wird.


Das Ziel des Lebens?
I
ch glaube nicht, dass es Glück ist – zumindest nicht als Zustand, den man erreicht und hält.
Eher so etwas wie: ein Mensch werden, der dem Leben würdig ist, das er bekommen hat.
Das ist eine lebenslange Arbeit. Keine Aufgabe, die man abhaken kann.
Und vielleicht ist genau das der Punkt – dass der Weg selbst das ist, worauf es ankommt.


Ob die Erde eine Schule ist, ob Seelen sich entwickeln, ob es ein Danach gibt – das weiß ich nicht.
Was ich für wahrscheinlicher halte:
Dieser Moment hier ist real. Dieser Mensch neben dir ist real.
Was du jetzt tust, zählt – unabhängig davon, was danach kommt oder nicht kommt.
Das ist genug. Vielleicht ist es sogar alles.

💖🍀🕯️🙏🏻🕊️

Note:

The meaning of life. Why we are here?

Perhaps all our life circumstances – from work to family – are just pretexts that force us to interact with other people.
What it's really about is probably the way we treat people and other living beings.

(Almost) all living beings fear death.
All living beings want to live.
See yourself in all other living beings (Tat Tvam Asi) and do not kill, do not harm.
In other words:
Make the happiness of all living beings around you your concern and ensure that it is maintained.

Herein lies the true hope for our future:
In the capacity to move towards our species' highest goal:
A state of compassion and love.
True love is loving-kindness and compassion — a love that is unconditional.

Purpose of life:
The goal of life is to become a better person throughout one's lifetime.
This lifelong work on one's character (character building, personal development) is a fundamental life goal.
For those who believe: Is Earth a school for souls?


In other words:
What Sustains Us?
Perhaps life is not a puzzle to be solved – but an invitation to be accepted.
The circumstances we are thrown into – work, family, chance, loss – are not the subject.
They are the fabric from which the subject is woven.
The subject itself is always the encounter:
How do you stand before the other? What do you contribute in this moment?

There is an ancient Sanskrit formula:
Tat Tvam Asi – That art thou.
When you look into the face of another living being – human, animal, whatever breathes and feels – you do not see something foreign.
You see another form of the same striving.
The same desire to live. The same fear of the end.
Whoever truly understands this cannot remain indifferent.

Compassion is not a feeling among many.
It is the capacity to perceive the other as real – not as a backdrop to one's own life, but as someone whose pain matters and whose joy means something.
Love in this sense is not romance. It is an attitude. A decision made anew each day.


The purpose of life?
I don't believe it is happiness – at least not as a state one reaches and holds.
Something more like: becoming a person worthy of the life one has been given.
That is a lifelong work. Not a task that can be checked off.
And perhaps that is precisely the point – that the path itself is what matters.


Whether the earth is a school, whether souls evolve, whether there is something after – I do not know.
What I consider more likely:
This moment here is real. This person beside you is real.
What you do now counts – regardless of what comes after, or does not come.
That is enough. Perhaps it is everything.

The true hope lies not in technology or systems.
It lies in the fact that human beings are capable of change – slowly, imperfectly, but genuinely.

💖🍀🕯️🙏🏻🕊️